Veranstaltungen des ÖSV

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Veranstaltungen von Mitgliedern

11.04.2026: 

Lesung von Christian Teissl u.a. im BÖS-Atelier (Wien)

Am Samstag, dem 11. April um 19 Uhr lesen Ulrike Ulrich („Zeit ihres Lebens“), Simon Sailer („Die Schrift“) und Christian Teissl („Hügelland, südlich“) im Rahmen der Ausstellung „zwischen den Worten“ von Sarah Rinderer.

Moderation: Cornelia Stahl

BÖS-Atelier
Viventogasse 30, Stiege 3
1120 Wien

12.04.2026: 

Literarische Stadtwanderung mit Siljarosa Schletterer (Radstadt)

Am Sonntag, dem 12. April um 17 Uhr startet Siljarosa Schletterers literarische Stadtwanderung »wie lässt sich eine Stadt lesen«.

Der Poesieweg Radstadt verbindet Literatur, Stadtgeschichte sowie Mitwelt und macht Gedichte als begehbare Orte erfahrbar. Im ersten Teil ihres Stadtschreiberinnen-Aufenthalts widmete sich die Autorin Siljarosa Schletterer dem Wasser als erzählendem Element Radstadts.

Ausgangspunkt war eine literarische Feldforschung zu den Wasserläufen der Stadt. Daraus entstand der Gedichtzyklus »von bächen befragt« – eine poetische Kartografie, in der jedes Gedicht den Namen eines Baches trägt. Der zweite Teil widmet sich dem Thema ›500 Jahre Bauernkriege‹. Er erweitert den Weg um eine historische und gesellschaftspolitische Perspektive. Entlang der Stationen sind die Gedichte im öffentlichen Raum verortet und unmittelbar in der Landschaft lesbar.

Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich, die Begehung findet bei jedem Wetter statt!

Treffpunkt: Stadtbibliothek Radtstadt
Margarete-Schütte-Lihotzky-Platz 1
5550 Radstadt

14.04.2026: 

Ein rosa Abend mit Gerald Eschenauer im Café Korb (Wien)

Am Dienstag, dem 14. April um 19 Uhr 30 präsentiert Gerald Eschenauer sein drittes Soloprogramm „Ein rosa Abend“ im Café Korb.

Diesmal im Mittelpunkt:  „Höhepunkte“ zwischenmenschlicher Dissonanz. Die Geschlechterauflösung geht schneller voran, als die KI Bücher schreibt und gleichzeitig führungskräfteverdächtige Ratschläge erteilt. Am Ende steht die völlige Entwurzelung des Menschen & Eschenauer mittendrin. Ein ROSA Abend! Besser als jede Psycho- oder Paartherapie, vor allem günstiger...

Musikalisch flankiert von Vukašin Mišković an der Gitarre.

Karten gibt es unter diesem Link. (Vorverkauf 25,– €; Abendkassa 29,– €)

Art Lounge Cafe Korb
Brandstätte 9
1010 Wien

15.04.2026: 

Lesung von Gerhard Blaboll in der Bibliothek Lanzenkirchen

Am Mittwoch, dem 15. April um 19 Uhr liest Gerhard Blaboll aus seinem Buch „Wenn sich zwei streiten, freuen sich viele Dritte. Geschichten aus dem gelobten Land“.

Prof. Gerhard Blaboll, langjähriger Experte für die Region, hat in 27 spannenden Episoden die Hintergründe des Nahost-Konflikts zusammengefasst. Sein Buch beleuchtet die komplexen Zusammenhänge – verständlich und nachvollziehbar. Das Vorwort stammt von ORF-Korrespondent Nikolaus Wildner.

Bibliothek Lanzenkirchen
Schulgasse 10
2821 Lanzenkirchen

15.04.2026: 

Verlagsabend der Theodor Kramer-Gesellschaft mit Astrid Nischkauer u.a. bei Bücher Wittmann (Wien)

Am Mittwoch, dem 15. April um 19 Uhr findet der Verlagsabend der Theodor Kramer-Gesellschaft bei Bücher Wittmann statt.

Es werden „Das verlorene Notizbuch“ von Elisabeth Frischauf und Astrid Nischkauer sowie „Das neue Fernglas“ von Bruno Schwebel und Christian Kloyber präsentiert.

Viele der Gedichte von Elisabeth Frischauf handeln von Erinnerungen. In dem Gedicht, das davon erzählt, wie sie als Kind gemeinsam mit ihrer Mutter ihren ersten Schal strickt, ist zwischen den Zeilen die im Holocaust ermordete Großmutter präsent. Elisabeth Frischauf lebt im Bewusstsein der Vergangenheit und vermag dieses gelebte Geschichtsbewusstsein in Gedichten wie der Ode an die Erdnussbutter einer heutigen Leserschaft zugänglich zu machen. Zugleich ist sie aber auch eine Dichterin, die wach und hellhörig am aktuellen Weltgeschehen teilnimmt. Zweisprachige Lesung der Gedichte von Elisabeth Frischauf und ihrer Übersetzerin Astrid Nischkauer.

Elisabeth Frischauf (geboren 1947 in New York) wuchs in der Upper West Side von Manhattan, New York auf. Elisabeth Frischaufs Mutter, die Psychoanalytikerin Else Frishauf (geb. Pappenheim, 1911–2009) floh 1938 vor den Nazis aus Wien über das Mandatsgebiet Palästina in die USA. Den ebenfalls aus Wien emigrierten Stephan H. Frischauf (Stephen H. Frishauf,1920–2011) kannte sie von Kindheit an. Im Exil in den USA begegneten sich Elisabeth Frischaufs Eltern wieder und heirateten 1946. Elisabeth Frischauf, ausgebildete Fachärztin für Psychiatrie in New York, ist seit über 40 Jahren künstlerisch aktiv und seit über einem Jahrzehnt ausschließlich als Künstlerin tätig. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Materialien und in diversen Medien, schafft Keramiken, Aquarelle, Collagen, Mobiles und Installationen. Eng mit ihren Kunstwerken verbunden ist das Schreiben von Gedichten.

Bruno Schwebel besaß die Fähigkeit, sich die Sprache und Kultur Mexikos so vollständig anzueignen, dass seine Ausdrucksweise und seine Art, das Leben in diesem Land zu sehen und zu leben, den Eindruck erweckt, als stamme er selbst aus der mexikanischen Hauptstadt. Aus dem mexikanischen Spanisch übersetzt wurden die Erzählungen von Christian Kloyber, Experte für Exil in Mexiko und langjähriger Freund Bruno Schwebels. Christian Kloyber liest aus dem Buch und gibt Einblick in Leben und Werk von Bruno Schwebel.

Bruno Schwebel, geboren 1928 in Wien, flüchtete mit den Eltern 1938 nach Frankreich, 1941 nach Portugal und 1942 nach Mexiko. Er lernte und studierte an einer Kunstschule und an der Technischen Hochschule in Mexiko-Stadt. Vielfach begabt, wurde er technischer Direktor einer Fernsehanstalt, Schachmeister von Mexiko-Stadt, zeigte seine Bilder in zahlreichen Ausstellungen und trat als Schauspieler und Akkordeonspieler auf. Er starb am 21. Februar 2011 in Mountain View, Kalifornien.

Nach der Lesung gibt es die Gelegenheit für Fragen und Diskussion in gemütlicher Atmosphäre.

Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten!

Bücher Wittmann
Heinzelmanngasse 4/3+4
1200 Wien

16.04.2026: 

Lesung von Sandra Pioro in der Wagner’schen Universitätsbuchhandlung (Innsbruck)

Am Donnerstag, dem 16. April um 19 Uhr 30 liest Sandra Pioro im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tirol erinnert“.

Erinnern heißt Handeln – gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur. Sandra Pioro erzählt ihre persönliche Geschichte als Mitglied einer Generation, die man als Kriegsenkel bezeichnet. Sie begibt sich auf die Spurensuche ihrer Familie und ihres Vaters, der als Jugendlicher die Konzentrationslager überlebte und 1991 spurlos verschwand. Mit jeder neuen Information, die sie zutage führt, durchbricht sie das Schweigen ihrer Familie und kann ihre eigene Identität finden: als Tochter eines Auschwitz-Überlebenden, als Künstlerin und als jüdische Frau.

Eintritt: 9 Euro (7 Euro mit Wagner- oder Ö1-Karte)

Wagner’schen Universitätsbuchhandlung
Museumsstrasse 4
6020 Innsbruck

16.04.2026: 

Lesung der Plattform Bibliotheksinitiativen in der Vinothek Miller-Aichholz (Wien)

Am Donnerstag, dem 16. April um 19 Uhr findet die nächste Veranstaltung der Plattform Bibliotheksinitiativen statt.

Es lesen Felix Jeanplong, Ilse Pauls, Elisabeth Schawerda und Christl Scheiwein.

Musik: Hanns Fischer, Oboe

Vinothek Miller-Aichholz
Favoritenstraße 22
1040 Wien

18.04.2026: 

Lesung von Cornelia Travnicek in der INSEL (Retz)

Am Samstag, dem 18. April um 19 Uhr liest Cornelia Travnicek aus ihrem neuen Roman Ich erzähle von meinen Beinen – im Rahmen der Finissage der Ausstellung Silent restlessness von Phoebe Violet. Für den musikalischen Rahmen sorgt Veronika Humpel.

INSEL
Klostergasse 3
2070 Retz

20.04.2026: 

Präsentation der Zeitschrift Zwischenwelt im Republikanischen Club (Wien)

Am Montag, dem 20. April um 19 Uhr findet die Präsentation der Zeitschrift Zwischenwelt ZEIT AM GRAT. Belarusische Literatur im Untergrund und im Exil statt.

Kuratiert von Hanna Jankuta
Gespräch und Lesungen mit Franziska Füchsl, Hanna Jankuta, Martin Krist, Astrid Nischkauer, Peter Roessler und Annemarie Türk.

Die Zeitschrift Zwischenwelt und damit die Theodor Kramer Gesellschaft (TKG) setzen sich seit jeher für verfolgte Schriftsteller:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen ein. Die TKG sucht sie der heutigen und vergangenen Nichtbeachtung und Vergessenheit zu entreißen, ihnen heute und posthum Gehör zu verschaffen. Dies gilt sowohl aus historischer Sicht, vor allem für die Verfolgten des 20. Jahrhunderts als auch für die Menschen in unserer heutigen Welt. Deshalb gibt es immer wieder Schwerpunkte in den Ausgaben, so diesmal zur belarusischen Literatur, vor allem zur Exilliteratur dieses in letzter Zeit doch ziemlich aus dem Fokus der Aufmerksamkeit und des Weltgeschehens gerückten Landes samt seiner menschenverachtenden Diktatur.

Republikanischer Club – Neues Österreich
Fischerstiege 1–7
1010 Wien,

21.04.2026: 

Präsentation von Sternlesen mit der Marlen Schachinger-Pusiol bei Bücher Wittmann (Wien)

Am Dienstag, dem 21. April um 19 Uhr präsentiert Marlen Schachinger-Pusiol die Aktion Sternlesen bei Bücher Wittmann.

Knapp eine Million sekundäre und funktionale Analphabet*innen in Österreich, dabei ist Lesen eine der Grundlagen für die Teilhabe an der Gesellschaft als bewusste Bürger*innen, ist Schlüssel zur Welt!  Zudem mindert mangelnde Lesekompetenz die beruflichen Chancen: Grund genug, den Welttag des Buches am 23. April mit der Großaktion STERNLESEN zu begehen, um auf die Bedeutung des Lesens hinzuweisen. In allen neun Bundesländern startet eine Autorin oder ein Autor um 8 Uhr morgens, im Gepäck eigene sowie fremde Werke, vorzugsweise in einem Kindergarten oder einer Volksschule. Wechselt alsdann zur Sekundarstufe I und II, liest in Altersheimen, kleinen Büchereien, Lesezirkeln oder anderen Orten, um bei der neunten Lesung auf ihre anderen acht Kolleg*innen zu treffen und mit ihnen gemeinsam ein Lese-Event zu bestreiten, dessen Auftakt ein Lese-Flashmob im öffentlichen Raum ist.

Initiiert und organisiert wird STERNLESEN von Marlen Schachinger-Pusiol, die diese wichtige Aktion bei Bücher Wittmann präsentiert. Sie wurde im Dezember 1970 geboren. Geschichten wuchsen mit ihr, stärkten sich am Klang der Wörter in Gedichten, verzweigten sich in der Lektüre in alle Himmelsrichtungen, schufen Universen und Bildwelten, wurden Klangraum und Lebensmittel. Sie sieht, was vor sich geht, will Welt in ihrem Sein und ihrem Könnte umfassen, will gestalten. Sei es in ihren Büchern, in ihren Filmen, sei es in fremden Sprachwelten oder in den Erzählungen anderer, denen sie zur Welt verhilft. Da dies alles auch einen Boden braucht, studierte sie Komparatistik und Sprachen.

Zuletzt erschienen: ›Landschaften in Schalen‹ (2025), ›Frauen lieben lernen‹ (2025), ›Der Mann, der einen Berg versetzte, da seine Frau ihr Leben lebte‹ (2024). Schreibend setzt sie sich auch mit den Werken anderer in ihrem Blog ›Mitlese‹ oder in Einzelpublikationen auseinander. Zahlreiche Literaturpreise und -stipendien, zuletzt war sie Stipendiatin der Kunstsammlung OÖ, Bad Hall. Als Dozentin für literarisches Schreiben will sie in Workshops – u. a. am Institut für Narrative Kunst Niederösterreich – Menschen zur Sprache bringen und die Liebe zum gestalteten Erzählen nähren.

Bei der Veranstaltung gibt es die Gelegenheit für Fragen und Diskussion in gemütlicher Atmosphäre.

Um Anmeldung unter wittmann@buecher-wittmann.at wird gebeten!

Bücher Wittmann
Heinzelmanngasse 4/3+4
1200 Wien

21.04.2026: 

Reibeisen #43 Präsentation in der ÖGfL (Wien)

Am Donnerstag, dem 21. April um 19 Uhr wird das „Reibeisen #43. Das Kulturmagazin aus Kapfenberg“ präsentiert.

Textproben aus dem aktuellen Heft lesen Lisa Deutschmann, Claudia Dvoracek-Iby, Florian Mayer König, Wolfgang Mayer König, Kurt F. Svatek und Sigrid Uhlig.

Moderation: Sepp Graßmugg

Österreichische Gesellschaft für Literatur
Herrengasse 5
1010 Wien

21.04.2026: 

Patricia Mathes u.a. beim Lyrikfestival Dichterloh in der Alten Schmiede (Wien)

Am Dienstag, dem 21. April um 19 Uhr sind Karin Peschka, Patricia Mathes und Eva H.D. beim Lyrikfestival Dichterloh in der Alten Schmiede zu Gast.

Dichtung als Öffnung der Sprache, als Erforschung von Metapher, Bild, auch des Nichtsprachlichen. Auch des Körperlichen, des gesellschaftlich und existenziell Aufgeladenen, von Transgressionen und -formationen, als subversive Erneuerung. So könnte man die April-Ausgabe von Dichterloh mit Dichter*innen aus fünf Ländern und Kulturen zusammenfassen. Es lädt auch zu zwei Podiumsgesprächen über die Dialektik von Form/ung und den freien, anarchischen Kräften der Poesie sowie über ästhetische Utopien ein.

In Karin Peschkas minimalistisch rhythmisiertem, immer wieder liedhaftem und erzählendem Langgedicht im oberösterreichischen Dialekt folgen wir einer Stimme, die den Ambivalenzen und Resonanzen des Heimkommens in ein Dorf und des Weggehens, Wegstrebens nachspürt.
Patricia Mathes‘ Gedichtzyklus artikuliert auf geradezu schwebende Weise Möglichkeiten von Beziehung zwischen Raum, Zeit, Körper, Schrift, Sprache, Ich und Du, die es mit hoher selbstreferenzieller Sprachwachheit ertastet und erkundet.
Es gibt so etwas wie einen unorthodoxen, widerständigen Kern, der in den Gedichten von Eva H.D. meist in einem unerwarteten Bild, einer Metapher auftaucht und die evozierten Alltags- oder Naturszenen, Familien- und Beziehungsreminiszenzen von innen her, wie eine wilde, bittere Frucht, öffnet.

Mitwirkung: Steffen Popp
Konzeption, Moderation: Michael Hammerschmid

Alte Schmiede Kunstverein Wien
Schönlaterngasse 9
1010 Wien

22.04.2026: 

Lesung von Emily Walton bei Schroll Seifen (Sollenau)

Am Freitag, dem 22. April um 18 Uhr 30 liest Emily Walton aus „Die Welt in unseren Händen“ bei Schroll Seifen.

Schroll Seifen
Wiener Neustädter Straße 15
2601 Sollenau

23.04.2026: 

Lesung von Klaus ebner in der Artmarket Galerie (Wien)

Am Donnerstag, dem 23. April um 18 Uhr 30 liest Klaus Ebner auf Einladung der Künstlerin Eva Flieger-Zeller im Vienna Artmarket.

Einlass ist ab 18 Uhr.

Veinna Artmarket
Währinger Straße 100, Durchgang zur Gentzgasse
1180 Wien

24.04.2026: 

Lesung mit Bernhard Heinrich u.a. im Verband Katholischer Schriftsteller (Wien)

Am Freitag, dem 24. April um 18 Uhr findet ein Leseabend im Verband Katholischer Schriftsteller statt, organisiert von HALLO, PEGASUS!

In Kurzlesungen der „Dichter & Denker in Wien und am Semmering“ wird eine kleine Auslese prämierter Texte aus 30 Jahren Literarische Bewerbe dargeboten. Es werden Texte gelesen von Mona Schönborn, Helmut Spannagl, Marlene Harmtodt, Ingrid Karner, Paul Dinter, Robert Göttschhofer, Bernhard Heinrich und Werner Lahner.

Programmgestaltung: Mona Schönborn

Kleines Stehbuffet
Eintritt frei
Spenden erbeten

VKSÖ Lesesaal
Spiegelgasse 3 / Mezzanin
1010 Wien