Willkommen - Ösv

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Marie
v. Ebner-Eschenbach
(1830 - 1916)
Zum 100. Todestag

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Siegmund Freud
(1856 - 1939)

Zum 160. Geburtstag

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Virginia Woolf
(1882 - 1941)
Zum 75. Todestag

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Wolfgang Hildesheimer
(1916 - 1991)
Zum 100. Geburtstag

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Gottfried Wilhelm Leibniz
(1646 - 1716)

Zum 300. Todestag

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Heimito von Doderer
(1896 - 1966)

Zum 50. Todestag

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ÖSTERREICHISCHER SCHRIFTSTELLER/INNENVERBAND (OESV)

Der Österreichische Schriftstellerverband wurde im Jahre 1945 in Wien gegründet und ist seither als kulturelle Organisation mit namhaften Vertretern aus Literatur, Wissenschaft und Journalismus aktiv.
Genaueres zur historischen Entwicklung des Verbandes ist unter „Geschichte“ nachzulesen.

Das Ziel des Verbandes ist es, eine Plattform zu sein für österreichische Autorinnen und Autoren, bzw. für solche mit besonderem Bezug zu Österreich. Diese soll den Mitgliedern sowohl innerhalb des Verbandes als auch durch zunehmende internationale Kulturkontakte die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Lesungen, diskursiven Begegnungen und über die Publikation in unserer Zeitschrift: „Literarisches Österreich“ innere und äußere Grenzen zu überschreiten.

Dem freien Wort und möglichst anspruchsvoller Literatur verpflichtet, ebenso den Werten der Demokratie und der Menschenrechte, uneingeschränkt von ideologischen Vorgaben jeglicher Art, heißt der Verband auch Mitglieder anderer literarischer Organisationen willkommen. Das Gemeinsame über das Trennende zu stellen ist besonders in der jetzigen Zeit notwendiger denn je und somit, im Selbstverständnis des Verbandes, eine friedensstiftende Aufgabe.

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Aus gegebenem Anlass ein Statement zur Österreichischen Sprache

Durch bairische, alemannische und fränkische Siedler verbreitete sich schon im Frühmittelalter, also vor ca. 1200 Jahren die so genannte oberdeutsche Mundart im Raum des heutigen Österreich und darüber hinaus.


Die lange eigenständige Geschichte Österreichs, die Entwicklung eines eigenen Kulturraumes und die jahrhundertelange Wechselbeziehung mit nichtdeutschen Ethnien beeinflussten die Sprache der Österreicher.

Ihre Eigenart zeigt sich bis heute gelegentlich im Wortschatz, in der Aussprache, und  in grammatikalischen Besonderheiten, die auch in literarischen Werken erkennbar sind.
Eigenheiten der österreichischen Umgangssprache, die von der deutschen Standardsprache abweichen, werden – oft abwertend - als Austriazismen bezeichnet, obwohl sie eben aus einer gewachsenen, eigenständigen Entwicklung hervorgehen und gültig sind.

In deutschen Wörterbüchern gilt die österreichische Sprache als gleichberechtigte Sonderform. Es gibt seit 1951 als Grundlage für die allgemein gültige Rechtschreibung ein eigenes, regelmäßig aktualisiertes Österreichisches Wörterbuch. Veränderungen sind in einer lebenden Sprache durchaus üblich, dazu kommen noch die markanten Rechtschreibreformen der letzten Jahre.
 
Der Wunsch nach Klarstellung, die gegebenenfalls zu einer theoretischen - hier eben sprachlichen - Abgrenzung führt, ist grundsätzlich verständlich und legitim.
Wie sehr jemand aber damit anderen Menschen gegenüber abwertend umgeht, liegt nicht in der Sache an sich (hier in der erwähnten Sprache), sondern in der Intention des jeweiligen Akteurs.

Leider werden oft genug aus historischen oder gegenwärtigen, gesellschaftlich wirksamen Fakten von Einzelnen und auch verschiedenen politischen Gruppierungen Vorurteile konstruiert und verstärkt, die dann von scheinbar beiläufigen Ressentiments bis hin zu rassistischen und menschenverachtenden Verhaltensweisen führen.


Angesichts solcher Tatsachen und Vorgänge ist es auch die Aufgabe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern aufklärend und ausgleichend zu wirken, sowie durch ihr Werk zum Abbau von Fremdheit und der oft daraus folgenden Feindseligkeit beizutragen.


Dr. Sidonia Binder